Wir müssen Schule und Arbeit neu überdenken, da KI deutlich gezeigt hat, dass sie in der Lage ist, Wissen und Bedeutung in großem Maße zu simulieren. Ein Großteil unserer Sprache in Bildung und der Geschäftswelt basiert bereits auf simuliertem Verständnis.

Auch unsere Freizeitgestaltung muss überdacht werden, da KI unsere Hobbys beherrschen wird, lange bevor sie uns aus unseren Jobs verdrängt. KI hat längst Kasparov im Schach geschlagen und ob sie Bingen in der Komposition, Kahlo in der Malerei oder von Droste-Hülshoff im Schreiben schlagen kann, ist noch umstritten. Dennoch ermöglicht sie Amateur:innen bereits jetzt, sie zu simulieren. Warum sollten wir uns dagegen wehren? KI wird die Grenzen verwischen.

Es ist wichtig, KI jetzt zu beobachten und zu regulieren, solange sie noch Fehler macht und durch ihre Bugs offenbart, wie sie funktioniert. Andernfalls verhält sie sich wie Krebs, der unkontrolliert aus unserem organischen Wissen wächst und sich dort ansiedelt, wo bereits krebsartiges Gewebe vorhanden ist.

Darüber hinaus sieht KI auch nicht gesund, bedeutungsvoll oder glücklich aus. Die Bilder von Midjourney und Stable Diffusion wirken düster und zeigen eine Horrorshow von Dingen, die aus dem entstehen, was einst organisch war. Natürlich wird KI besser werden und lernen, glückliche Bilder zu simulieren. Wenn KI uns perfekt simuliert, werden wir sie überhaupt nicht mehr verstehen können.

Wir werden dann nicht mehr in der Lage sein, KI von uns zu unterscheiden und zu verstehen, was uns einzigartig macht – wenn es dann überhaupt der Fall ist.

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