Über Ben
Ich bin Benjamin Wittorf. Nenn mich Ben.
Das hier ist meine persönliche Seite. Hier liegt, was ich heute mache, zusammen mit dem, was sich seit 1996 angesammelt hat: Arbeit, Schreiben, Projekte, Fiktion und ein ziemlich langes Journal.
Orientierung
Ich beschäftige mich mit Orientierung in komplexen Systemen: damit, wie Menschen und Organisationen wahrnehmen, was vor sich geht, wie sie daraus Bedeutung bilden und wie sie handeln, wenn ihre vorhandenen Modelle nicht mehr tragen.
Seit 2021 pflege ich das deutschsprachige Kompendium zu John Boyd und dem OODA-Loop. Es wird heute unter anderem von Unternehmen und militärischen Fachpublikationen als Referenz verwendet.
Im Freundeskreis der John Boyd Gesellschaft bin ich Ansprechpartner für Entscheidungsarchitektur.
Mein Buch Ungleichzeitigkeit versammelt Essays über die Bruchstellen der Hypermoderne. Daneben veröffentliche ich Dilep und arbeite mit ÜBERSCHRIFTEN an der Schnittstelle von Text und öffentlichem Raum.
Derzeit baue ich eine neue Advisory-Praxis auf.
Arbeit
Ein Auszug aus meiner bisherigen Arbeit.
Technologie und Organisation
Bei Self Trade entwickelte ich in Köln zunächst die Kundendatenbank. Nach der Übernahme durch die HypoVereinsbank bekam ich Einblick in Finanzprodukte in London und regulatorisches Marketing in Mailand. Anschließend wurde ich Co-Head of IT am Pariser Sitz und war dort mitverantwortlich für einen Bereich mit rund 100 Mitarbeitenden sowie unter anderem für pan-europäisches Reporting und Incident Management.
Für einen der weltgrößten Logistikdienstleister automatisierte ich in einem kleinen externen Team das Reporting für den Vorstand.
Die Technische Akademie Wuppertal beauftragte mich mit der Entwicklung einer App für ihr Kursangebot. Die Daten lagen über mehrere voneinander getrennte Systeme verteilt. Daraus entstand zunächst eine gemeinsame Schnittstelle und anschließend eine API, die später auch externe Anbieter wie Kursfinder nutzten.
Für Tony Cragg führte ich analoge Werkdaten, Fotografien sowie Anforderungen an Ausstellung und Transport in einer eigenen Datenbank zusammen und modernisierte die digitale Infrastruktur seines Büros.
Für Zytologielabore implementierte und betrieb ich medizinische Fachsoftware. Daneben war ich für die Datensicherung eines verbundenen Dialysezentrums verantwortlich.
In der frühen LLM-Phase arbeitete ich für einen privaten Inkubator daran, wie Sprachmodelle den Transfer von Expertise unterstützen und neue Managementmodelle praktisch nutzbar machen können. Später gestaltete ich für ein Start-up individuelle Modelle für den LLM-gestützten Wissenstransfer.
Unternehmen und Märkte
Für einen europäischen Selbstverteidigungsanbieter untersuchte ich den deutschen Markt bis hinunter zu Standortökonomie und Geodaten und empfahl, die geplante Expansion nicht weiterzuverfolgen.
Eine Zeit lang führte ich eine Fitness-Box und hielt sie wirtschaftlich auf schwarzer Null.
Für einen internationalen Risikokapitalgeber recherchierte und evaluierte ich Start-ups.
Ich war an der Abwicklung eines E-Commerce-Unternehmens beteiligt.
Für eine große europäische Privatbank sprach ich über damals neue Technologien wie Smart Homes.
Weitere Operationsgebiete
Ich war in der amerikanischen Intelligence Community und im OSINT-Umfeld aktiv. Dazu gehörten unter anderem die Formalisierung und Übersetzung von Fachtexten sowie die Teilnahme an OSINT-Games.
Später gehörte ich einer Fachgesellschaft für Informationsrisikoanalyse an.
Für Sicherheitsaudits arbeitete ich auch in China. Nach unserer Arbeit wurde als Dankeschön Shanhaiguan, ein Abschnitt der Chinesischen Mauer, für meine persönliche Begehung gesperrt.
Schreiben und anderes
Ich veröffentliche seit 1996 im Web.
Das Journal ist kein geschlossenes Werk. Es enthält Notizen, Essays, Beobachtungen und ältere Versionen von Gedanken. Beiträge, die älter als zwei Jahre sind, werden entsprechend gekennzeichnet.
Neben dem Journal gehören dazu meine Reihe «Ungleichzeitigkeit», Fiktion, EBFAS und andere Projekte, die über die Jahre entstanden sind.
Ich habe elektronische Musik veröffentlicht. Auf mp3.com erreichte mein Album Presents … Platz eins. Außerdem produzierte ich den Soundtrack zu Jan Drees’ Roman staring at the sun, auf dem Drees selbst liest. Für musikalische Gestaltung bin ich in der IMDb geführt.
Als Jugendlicher vertrat ich Deutschland beim World Youth Meeting in Japan und baute hierzulande eine frühe deutsche Online-Community auf.
Als Kind war ich das jüngste Mitglied einer Arbeitsgruppe am Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn.
Ich bin Krav-Maga-Dan-Träger und war früher Kung-Fu-Meister. Außerdem war ich Tetrinet-Vizeweltmeister.
Kontakt
Wenn du etwas fragen, eine Idee teilen oder möchtest, dass ich dich jemandem vorstelle: Ich urteile nicht, ich antworte.
Schreib mir oder sag Hallo auf LinkedIn.