Beratung
Manche Fragen kannst du mit den Menschen, die am nächsten dran sind, nicht besprechen – weil das System sich selbst schützt: durch Bestätigung, durch Rauschen, durch die stille Übereinkunft, bestimmte Dinge nicht anzufassen. Und manchmal bist du das System.
Ich arbeite als Gesprächspartner für Menschen, die in genau dieser Lage sind. Kein Programm, kein Coaching; eher das, was Karl Weick Theorizing nennt: geduldig und rigoros eine Situation durchdenken, bevor wir wissen, was die richtige Frage ist. Boyd: Orientierung vor Entscheidung.
Wann du dich meldest
Du siehst das Problem. Je länger du es anschaust, desto mehr Optionen entstehen, desto weniger passiert. Oder: Du weißt, was du willst, aber das System um dich herum zieht beständig woanders hin, ohne dass es jemand so will.
Beides sind Orientierungsprobleme; das Problem ist selten das, wofür es gehalten wird.
Wie wir arbeiten
Gespräche – asynchron per Mail, wenn etwas gärt; per Video, wenn es konkreter wird; gelegentlich in Person, bei einem Kaffee oder dort, wo das Problem wirklich sitzt. Ich stelle andere Fragen als die, die du dir selbst stellst: Pre-Mortems, Perspektivwechsel, manchmal einfach benennen, was offensichtlich wird, sobald jemand von außen draufschaut.
Kein Output-Dokument. Der Rhythmus richtet sich nach dem, was gerade passiert. Manche laufen über Monate, manche klären sich in zwei Gesprächen.
Für wen
Menschen, die Entscheidungen verantworten, in Situationen ohne Playbook. Die gerade aufbauen – in Phasen, in denen Offenheit selbst das Problem ist. Einzelpersonen mit einer Frage, die sich im eigenen Umfeld nicht stellen lässt.
Neue Gespräche kommen fast ausschließlich über persönliche Empfehlungen oder über das, was ich schreibe. Wenn du hier gelandet bist, weißt du wahrscheinlich, ob es passt.